Einladungen zu den öffentlichen Sprechersitzungen am 5. März und 20. April 2025

Liebe BIRLer,

am Mittwoch, den 5. März 2025 findet eine öffentliche Sprechersitzung der BIRL statt:

ab 20 Uhr in die Location 25, Hartengrube 25

zu der wir herzlich einladen. Thema: Wohnungsbauflächenpotential in der Lübecker Altstadt

Wir möchten auch gleich zur darauffolgenden öffentlichen Sprechersitzung einladen:

am Mittwoch, den 2. April 2025:

ab 20 Uhr in der Location 25, Hartengrube 25

Thema: Warum die Straßenbahn in der lübecker Altstadt?

Eine separate Email für diesen Termin im April erfolgt nicht.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen / Euch.

Herzliche Grüße

vom Vorstand der BIRL: Maren Dünchem / Manfred Finke / Roland Vorkamp /
Dieter Wesenberg / Detlev Stolzenberg / Gunda Mahler

Die BIRL wird 50 !

Wir wollen feiern.

Wie feiern wir das? Wer macht mit bei der Organisation? – Eine Ideensammlung

Dazu laden wir Euch/Sie herzlich ein zur Öffentlichen Sprechersitzung

am 5. Februar 2025, 20:00 Uhr in der Location 25, Hartengrube 25

Hinweis: Die Location 25 bietet nur Getränke an.

Wir freuen uns auf Eure / Ihre Anregungen!

Zudem hat die BIRL eine Einladung erhalten, die wir gerne weiterleiten und hoffen auf reges Interesse:

Vortrag: „Historische Gewölbekeller in Lübeck – wissenschaftlich untersucht

Einblicke in Voruntersuchungen der Restauratoren

am Dienstag, 11.02.2025 – 19:30 Uhr

Ort: Die Gemeinnützige, Großer Saal, Königstr. 5, 23552 Lübeck

Das Ortskuratorium Lübeck der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter Leitung von Johannes Schindler lädt Sie herzlich ein zu einem Vortrag über die historischen Gewölbekeller der Häuser in der Königstraße 15 und 18 in der Lübecker Altstadt. Prof. Dr. Barbara Beckett und Prof. Dr. Constanze Messal, Wissenschaftlerinnen an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim, geben Einblicke in die restauratorischen Voruntersuchungen zu ihrer Erhaltung.

Mitten im UNESCO-Weltkulturerbe liegen die Häuser Nr. 15 und 18 in der Königstraße, deren Spuren bis ins 13. Jahrhundert reichen. Die historischen Gewölbekeller sind ein Stück Lübecker Stadtgeschichte und die Erhaltung ihrer Bausubstanz dient dem Schutz dieses einzigartigen kulturellen Erbes. Zustandserfassung und Umfeldanalyse in den beiden Gewölbekellern dienen als Grundlage für ein nachhaltiges Erhaltungskonzept. Die Untersuchung erfolgt im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit dem Studiengang Konservierung und Restaurierung von Steinobjekten und Architekturoberfläche unter Leitung von Prof. Dr. Barbara Beckett und der Professorin für Mikrobiologe im Studiengang Konservierung und Restaurierung Dr. Constanze Messal an der Fakultät Bauen und Erhalten der HAWK Hildesheim.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird gebeten.

Wir bitten, sich bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz anzumelden,

entweder online: Deutsche Stiftung Denkmalschutz – Anmeldeformular

oder bei Johannes Schindler unter Tel. 0451-593123

Öffentliche Sprechersitzung am Mittwoch, 4. Dezember 2024, 20:00 Uhr

Darüber hinaus kündigen wir bereits unsere turnusmäßig stattfindende öffentliche Sprechersitzung am ersten Mittwoch des Monats, am 4. Dezember 2024 um 20 Uhr an.

Auch dieses Treffen findet in der Location 25, Hartengrube 25 statt. Aus aktuellem Anlass soll das Thema Umgang mit Industriedenkmalen besprochen werden. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Hinweis: Die Location 25 bietet nur Getränke an.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen / Euch.

Herzliche Grüße

vom Vorstand der BIRL: Maren Dünchem / Manfred Finke / Roland Vorkamp / Dieter Wesenberg / Detlev Stolzenberg / Gunda Mahler

Gespräch über ein mögliches Bürgerbegehren Neues Buddenbrookhaus

am Mittwoch, 27. November 2024 um 20:00 Uhr in der Location 25, Hartengrube 25

Auf der öffentlichen Sprechersitzung im Oktober wurde über den Umgang mit dem Beschluss der Bürgerschaft zum Neuen Buddenbrookhaus diskutiert.

Es ist ein großer Erfolg der BIRL, dass der Gewölbekeller aus dem 13. Jahrhundert nicht für eine neue Treppe zerstört werden darf. Unsere weiteren Forderungen fanden leider kein Gehör. Mit der Denkmalsubstanz wird weiterhin zerstörerisch umgegangen:

  • So ist der Abbau der Fassade Mengstraße 6 weiterhin geplant
  • Es sind Ausbohrungen der mittelalterlichen Pfeiler im großen Stil vorgesehen
  • Auf die Auto-Durchfahrt in den Hof soll nicht verzichtet werden
  • Die überhöhte Dachkonstruktion Mengstraße 4 ist weiterhin geplant

Dabei gibt es Alternativen: eine Sanierung im Bestand könnte günstiger und schneller durchgeführt werden. Dadurch könnten die aktuell kalkulierten Baukosten von 45 Mio.€ gesenkt und eine schnellere Baufertigstellung, deutlich vor 2031, erreicht werden.

  • Soll der Bürgerschaftsbeschluss durch ein Bürgerbegehren korrigiert werden?
  • Welche rechtlichen Voraussetzungen müssen bei einem Bürgerbegehren erfüllt werden?
  • Welche Unterstützer würden hierbei zusammenarbeiten?

Öffentliche Sprechersitzung am Mittwoch, den 6. November, 20 Uhr, Beckergrube 34-36

Einladung zur Öffentlichen Sprechersitzung am 6. November 2024, 20:00 Uhr:

Liebe BIRLer,

am Mittwoch, den 6. November, findet eine öffentlichen Sprechersitzung der BIRL statt, und zwar ab 20 Uhr im italienischen Restaurant „Amici“, Beckergrube 34-36 (Ecke Kupferschmiedestraße), zu der wir herzlich einladen.

Thema:

Was sagen wir als Bürgerinitiative “Rettet Lübeck” zum aktuellen Verwaltungsgereichtsurteil in der Causa “Ferienhäuser in der Lübecker Altstadt”?

Im Internet zu finden unter www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de mit dem Text “Nutzungsunterlassungsverfügung; ungenehmigte Ferienwohnung im allgemeinen Wohngebiet” vom 31.05.2024.

Eine Bitte:

Wer essen möchte, bitte vor 19 Uhr bestellen, damit pünktlich um 20 Uhr ungestört begonnen werden kann.

Vielen Dank.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen / Euch.

Herzliche Grüße

vom Vorstand der BIRL: Maren Dünchem / Manfred Finke / Roland Vorkamp / Dieter Wesenberg / Detlev Stolzenberg / Gunda Mahler

ACHTUNG: ÄNDERUNG DES TREFFPUNKTS!

Einladung zur Öffentlichen Sprechersitzung am 4. September, 20 Uhr:

Liebe BIRLer,

Die Öffentliche Sprechersitzung findet am Mittwoch, 4. September um 20 Uhr im Kunstraum M66, Mühlenstraße 66 in 23552 Lübeck statt. Dort gibt es leider keine Gastronomie.

Aufgrund der aktuell anstehenden Kulturentwicklungsplanung der Stadt wollen wir der Frage nachgehen, welchen Stellenwert der Baukultur in unserer Stadt beigemessen werden sollte.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.

Vorab schon mal die Information: Die Öffentliche Sprechersitzung am 2. Oktober findet in der Location 25 im Alten Strecknitzfahrer Amtshaus, Hartengrube 25-27, 23552 Lübeck, statt.

Herzliche Grüße

vom Vorstand der BIRL: Maren Dünchem / Manfred Finke / Roland Vorkamp / Dieter Wesenberg / Detlev Stolzenberg / Gunda Mahler

Neues Buddenbrookhaus: BIRL fordert behutsame und kostenbewusste Planung

Buddenbrookhaus

Auf ihrer Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag hat die Bürgerinitiative Rettet Lübeck e. V. – BIRL eine Resolution an Verwaltung und Politik zu den aktuellen Planungsüberlegungen zum Neuen Buddenbrookhaus gerichtet. Im September soll die Bürgerschaft die Pläne absegnen und die Kostenübernahme erklären.  

Der Vorstand der BIRL benennt die Punkte der Resolution:

  • Die Bedeutung des Buddenbrookhauses als Museum und Forschungsstätte in Lübeck wird anerkannt.
  • Der Beschluss der Bürgerschaft, auf eine weitere Nutzung des Gewölbekellers in Mengstraße 6 und damit auf die Anforderungen einer Thermischen Konservierung zu verzichten, sollte nicht zurückgenommen werden.
  • In Anbetracht der Kostenentwicklung sind Kosteneinsparpotentiale zu überprüfen, wie der Verzicht auf den vorübergehenden Abbau der Fassade Mengstraße 6, der Verzicht auf eine verschobene und vergrößerte Kfz-Durchfahrt und der Verzicht auf eine überdimensionierte Dachkubatur.
  • Sanierung und Umbau des Bestandes sollte der Vorzug gegenüber Abriss und Neubau gegeben werden.

Vorangegangen war eine leidenschaftliche Debatte zum Umgang mit der vorliegenden Planung. Großes Unverständnis bestand darüber, dass nicht mehr über Veränderungen der Planung nachgedacht werden darf, wie z. B. Denkmalsubstanz besser zu erhalten oder Baukosten einzusparen. Bei aktuell zu erwartenden Baukosten von rd. 45 Mio. € und einer Förderung des Landes mit 19 Mio. € verblieben schließlich 26 Mio. € bei der Stadt.

Neue Nutzung für das Industriedenkmal Glashüttenweg 33-35

Glashuettenweg

Auf einer öffentlichen Sprechersitzung der Bürgerinitiative Rettet Lübeck BIRL e.V. haben sich die Teilnehmer mit mehreren Aspekten für den Erhalt und die Reaktivierung des Industriedenkmals Glashüttenweg 33-35 ausgesprochen. Im Vordergrund standen Überlegungen für eine zukünftige Nutzung dieses großen Baukörpers mit seinen neun Treppentürmen, durchlaufenden Fensterbändern auf jedem seiner drei Geschosse und einer hochgradig funktionalen Bautiefe.

Der Denkmalwert des markanten Stahlbeton-Skelettbaus von 1934, der in Anlehnung an den Bauhausstil auf massive Außenwände verzichtete und mit den Fensterbändern und schmalen Brüstungen eine leichte, elegante Architektur aufweist, wurde von der städtischen Denkmalpflege bereits 1988 erkannt. Als Erhaltungsgründe sind die baugeschichtliche Bedeutung und der künstlerische Wert der Architektur benannt. Unter Denkmalschutz gestellt wurde das Fabrikgebäude allerdings erst im Januar 2023, als ein Abrissantrag eingereicht wurde.

In der Diskussion der Bürgerinitiative Rettet Lübeck wurden mögliche Folgenutzungen angeregt. Dazu äußert Roland Vorkamp, ein Sprecher der Bürgerinitiative, im Nachgang zu der Versammlung: „Führt man neben der baukulturellen Bedeutung auch den ökologischen Wert des Denkmals, die sogenannte „Graue Energie“ und die günstige Lage im Stadtgebiet zusammen, so muss eine zukunftsorientierte Stadtgesellschaft eine Weiternutzung des Denkmals in den Fokus nehmen: z.B. für Schulnutzungen, als Ausbildungsstätte der Handwerkskammer oder Räume der Hochschulen.  Gut vorstellbar wären auch Einrichtungen für Kultur, Startups und Dienstleistungen. Anstelle großer Neubauplanungen mit uferlosen Finanzierungsproblemen ist die Inwertsetzung vorhandener Bausubstanz das Gebot der Stunde.“